Sa. 25.3.17 – 17 Uhr – Lesung: „Grüne Braune. Umwelt-, Tier- und Heimatschutz von Rechts“

Das schwarzwurzel-Kollektiv läd ein:

Im Rahmen des Lesefestivals ‚Leipzig liest‘ veranstalten wir eine Lesung mit Peter Bierl, der sein Buch „Grüne Braune. Umwelt-, Tier- und Heimatschutz von Rechts“ vorstellen wird.

„Seit Jahren versuchen militante Neonazis und rechte Ideologen mit ökologischen Themen zu punkten. […] Zumal Umweltschutz traditionell ein Thema der Rechten ist.
Die Lebensreformer und Heimatschützer des Kaiserreichs und der Weimarer Republik waren überwiegend konservativ bis völkisch-antisemitisch. Ideen und Personen aus diesem Spektrum prägten noch die moderne Ökologiebewegung und die Gründungsphase der Grünen. Die Biozentristen und Tiefenökologen, die sich im Umfeld von Protestbewegungen der 1970er Jahre entwickelten, verbinden Esoterik mit prinzipieller Menschenfeindlichkeit. Sie agitieren gegen Einwanderung und eine angebliche Übervölkerung. Parolen der Neuen Rechten gegen Homogenisierung, für kulturelle Differenz und ein Recht auf Heimat sind längst in linke und ökologische Diskurse eingegangen.“
[aus der Buchbeschreinbung des Verlags]

Und so erreichen sie auch uns als Bioladen-Kollektiv gelegentlich über ausgelegte Flyer und ähnliches. Anlaß für uns, uns diesem Thema im Rahmen einer Veranstaltung zu widmen.

Mehr Infos zum Buch

Der Eintritt ist frei. Getränke gegen Spende werden angeboten.

e n t z u g . EINS

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vierundzwanzigstunden performance
25.-26.2.17 // 15 bis 15 Uhr

cold . turkey . ist . eine . neue . liebe

.

lesen hören schauen zeigen formen stechen reißen
wörter . bilder . klänge . blut . tinte . papier . leinwand . haut

kommt wann ihr wollt
bringt was ihr braucht
bleibt bis ihr geht
es gibt t e e und k i s s e n

.

e n t z u g , endlich ! und unendlich . weg , unendlichweg , wegvomweg , von wegen wege ! weg vonallen wegen .

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. e n t z u g findet stadt .

erklärung von solidarität mit dem nutzer*innen des westwerks 

liebe nutzer*innen des ehemaligen veb »industriearmaturen- und apparatebau« in der karl-heine-strasze (https://westenwehrtsich.noblogs.org),

so wirklich gemütlich war es in den letzten zehn jahren im leipziger westen ja nie gewesen. erinnert ihr euch? ganz abgesehen von den nazis in der odermannstrasze und drumherum, den schwierig heizbaren räumen im winter oder den ordnungsamtbesuchen sind immobilienspekulation und steigende mieten eine erfahrung die wir mit vielen menschen aus dem stadtviertel schon länger teilen muszten. nun halten wir es dabei meist mit bertolt brecht, der einmal gesagt hat, man kann ja nicht vom guten alten, sondern nur vom schlechten neuen ausgehen. im kapitalismus ist das die basis, auf der wir dann, wenn überhaupt, die gegenwart gestalten und zukunft entwerfen können. damit wollen wir ausdrücken, das uns die bedrohung durch aufwertung, mietsteigerungen und verdrängung so gar nicht davon abhält für unsere interessen einzutreten. aber wir wollen auch nichts schönreden, von einer zeit in der unsere projekte hier in plagwitz, lindenau oder oder.. entstanden sind und wir lücken füllen durften für die die immobilieneigentümer*innen gerade keine verwendung hatten. jetzt haben sie eine. das ist nicht schön, aber noch immer kein grund hinzuwerfen oder in traurigkeit zu verfallen. eher einer, um solidarisch zu handeln. wenn wir euch irgendwie unterstützen können, sagt es uns unbedingt.

gegen wohn- und arbeitsraum als profit- und spekulationsobjekte!

solidarität mit allen nutzer*innen des westwerks und allen anderen von verdrängung betroffenen! wir fordern eine stadt für alle!

leipzig, februar 2017

das plenum des handstand & moral

www.handstandundmoral.de

kontakt@handstandundmoral.de

11.-12.12 Ausstellung mit Jamsession und Lesung

gelamontagne

Seid herzlich eingeladen zu folgendem künstlerischen Ereignis:

Präsentiert werden Acryl- und Tintenbilder der Künstlerin Gela  https://gelaart.wordpress.com/

gepaart mit ausgestellten Illustrationen, samt kleiner Lesung zu einer Fabel über das Glück https://glueckinhosentaschen.wordpress.com/

und einer offenen Jamsession u.a. mit Cello, Geige, Akkordeon

Am Donnerstag: ab 19 Uhr in der Projektetage der Zollschuppenstraße 11, mit Küfa, Musik, Lesung

Am Freitag (nur kurz) zwischen 15 und 17:45 Uhr im Handstand und Moral (Merseburgerstraße 88b)

Am Samstag mit Finissage, Jamsession und Keksen 15-21 Uhr wieder im Handstand und Moral

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Sam, 28.NOV 15, 18 Uhr // Salon-Gespräch zum Thema „Medienberichterstattung über Afrika“

Veranstalter ist JournAfrica!, ein Projekt aus Leipzig, welches über die Vermittlung und Übersetzung afrikanischer Nachrichten auf Deutsch zu einem positiveren Afrikabild beitragen will. Um hier vor Ort noch stärker über das Thema ins Gespräch zu kommen, ist für den 28.11. Charlotte Wiedemann eingeladen. Sie hat sich durch ihre Arbeit mit der Berichterstattung aus und über Afrika auseinandergesetzt. Dazu bist Du herzlich eingeladen.

Fr., 18.09., 15 – 16 Uhr: Vortrag über die Herstellung eines Getränkes in einer möglichst arschlochfreien Kette

PREMIUM

Wie geht alternative Unternehmensführung?

Gregor May stellt im Handstand&Moral das Betriebssystem von PREMIUM COLA vor. Die Herstellung eines Getränkes in einer möglichst „arschlochfreien“ Kette zeigt, wie das BWL-Lehrbuch bezüglich Ökologie, Soziales und Ökonomie vom Kopf auf die Füße gestellt wird.

Dieser öffentliche Vortrag ist Teil der Sommerwerkstatt – Wirtschaft neu denken und anders machen – des Konzeptwerk Neue Ökonomie.

Freitag, 18.09., 15-16.30 Uhr
Eintritt frei

Bull Opus V // Samstag, 26. 09. 2015 // 18.00 Uhr

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Improvisationstheater
Kunstkritik
Fremdschämen

Einige möchten es als ‚Artisti di Merda‚ kennen. In den gefährlichsten Guettos in L.A. sagt man seit langem nur “Bull“. Indigene Stämme möchten den Name lieber nicht aussprechen.

JA, ABER WAS IST BULL OPUS V? 

Ein Spiel zum mitmachen oder auch nur zum Zusehen und -hören im Publikum. Wenn du aktiv teilnehmen möchtest, such dir eine/n unbekannte/n, oder wenig bekannte/n SchöpferIn aus und bringe bitte ein Paar Fotos seiner/ihrer Werke (Fotografie, Malerei, Architektur, Bühnenbild, Cuisine, Motorräder) im Digitalformat mit. Alles geht, solange man es mit den Augen wahrnehmen kann; und bitte bring auch eine Sonnenbrille mit.