Mittwoch, 17.4., 19 Uhr Workshop zu Landwirtschaft

sehlis

„Ernährungssouveränität oder EU-Agrarpolitik von Oben? Aktuelle Entwicklungen und Handlungsmöglichkeiten“

Nachdem die EU-Agrar-Reform ambitioniert gestartet ist, wird sie seit Monaten zurechtgestutzt unter dem Druck der mächtigen Lobbygruppen der industriellen Landwirtschaft. Denn hier wird viel Geld verteilt, mit dem die Großbetriebe fest kalkulieren. Für niedrige Lebensmittelpreise werden hoch industrialisierte Produktionsmethoden subventioniert, gegen die kleinbäuerliche Betriebe kaum eine Chance haben. Hinter diesem „Strukturwandel“ verbirgt sich ein politisch gewolltes Aussterben der bäuerlichen Landwirtschaft – obwohl der Ruf nach einer „grünen“ und regionalen Landwirtschaft angesichts zahlreicher Skandale immer lauter wird. Und auch außerhalb von Europa hat die EU-Agrarpolitik mit künstlich niedrig gehaltenen Preisen verheerende Auswirkungen.

Wie können wir es schaffen, eine ökologisch bäuerliche Landwirtschaft, orientiert am Bedarf der Bevölkerung und nicht am Weltmarktpreis und den Forderungen der Industrie, gegen diesen Druck durchzusetzen?

In der Veranstaltung informieren wir über aktuelle Entwicklungen in der EU-Agrarpolitik und diskutieren eigene Handlungsmöglichkeiten.

Referentin: Christiana Schuler

Foto: Felix Cremer (rotebeete.org)

Weitere Informationen: www.meine-landwirtschaft.de

Zur Veranstaltung gibt’s einen Büchertisch und leckeres Essen!

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