Workshop: Basisgruppen organisieren und Kämpfe gewinnen. Transformatives Organizing als Ansatz für eine junge politische Arbeit.

Datum: 23.11.2019 / 10.00 – 19.00

Ort: handstand & moral (Merseburgerstr. 88b)

Anmeldungen an: info@zfob.de

Das Transformative Organizing steht für ein Versprechen durch basisdemokratische Politik die Gesellschaft nachhaltig zu verändern. Wie aber kann dieser Anspruch eingehalten werden und wodurch erreichen wir die Menschen, die am stärksten von gesellschaftlicher Unsicherheit, Ausbeutung und Diskriminierung betroffen sind? Ziel des Workshops am 23.11.2019 wird es sein, einen kompakten Einblick in die Praxis und Methoden des Transformativen Organizings zu bekommen. Wir werden lernen wie bereits seit Jahren u.a. Stadtteil- und Mietkämpfen erfolgreich umgesetzt werden. Ein besonderes Augenmerk wird im Workshop auf die Verbindung von Ansätzen konkreter Politik vor Ort mit der Entwicklung von grundlegenden gesellschaftlichen Alternativen gelegt.

Der Workshop richtet sich insbesondere an junge (stadt-)politisch Aktive aus Leipzig und Sachsen

Eine Veranstaltung des Zentrums für optimistische Bergbauforschung e.V. mit dem handstand& moral e.V. und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen

Frrr. – Soonnn. // 11.10. und 13.10. // Ausstellung // BODYFLEX. KLEIDUNG NICHT AM KÖRPER BÜGELN

Der Abend am 11.10.2019 wird von vier Fotografierenden – Hannes Erler, Alexandra Tcherkassova, Anna-Lena Erb, Kim Kreuz – veranstaltet, welche sich in der HGB-Abendakademie kennengelernt haben und nun in Kunstprojekten zusammenarbeiten.
Die Ausstellung widmet sich dem Verhältnis zwischen Körper und Form. Aus der Untersuchung dieser Begriffe gehen mit Fotografie und Installation, live Tanz- und Musikperformanceacts verschiedene Strategien zur Gestaltung eines fruchtbaren Dialogs hervor. Das heißt Körper und Form werden auf unterschiedliche Weisen gedacht, gelesen und auf verschiedenste Arten zueinander in Beziehung gesetzt. „Phenomenon“ Weiterhin wird Max Blax – ein Berliner Künstler, Performer und Tänzer – uns durch seine Tanzperformance die Möglichkeit bieten sich durch direkte Wahrnehmung mit dem Begriff „Phänomen“ auseinanderzusetzen. Innerhalb des Prozesses entsteht eine Installation. „Close-up“ Valeria Vava, in Russland als einzigartige und unnachahmliche Choreografin und Tänzerin etabliert, wird eine eigenständige Persönlichkeit des Körpers entstehen lassen.
Wir werden Zeuge wie Bilder zu Körper werden und Körper zu Bildern. Liveset by DJ mogli und Gesang by Elisa Krüger, DJ Team Philipp Plein Beteiligt/e und Künstler/innen: Benjamin Möller, Elisa Krüger, Evelina Kamasheva, Dj mogli, Hannes Erler, Alexandra Tcherkassova, Anna-Lena Erb, Kim Kreuz, Max Blax, Valeria Vava, Ttyfal, fruity saase
Flyer Ausstellung bodylfex

Frr. – Sonn. // 27.09. – 29.09.2019 // Ausstellung // Tina Mamczur – Copyshop (2019)

Wir tätowieren uns Rehe und träumen von Avatar, entfliehen mit dem SUV in die Wildnis und legen dazu Field-Recordings auf. Die Rauminstallation „Copyshop“ untersucht Einschreibungen in den Begriff der Natur und deren Instrumente seit den 1980er Jahren. Mit Blick auf die Welt des „Outdoor“ und auf ausgewählte Hollywood-Produktionen befragt sie zugehörige Naturvorstellungen und -Stereotype, die Konzeption des Anderen sowie die moderne Mythologisierung der Natur als Ort der Sinnfindung. Zwischen Labor, Shop und lebendigem Organismus setzt die Installation Materialien, Formen und innere Bilder in Beziehung zueinander. Inspiriert durch die Gedanken von Donna Haraway und Bruno Latour erzählt sie von Entstehung und Verfall, vom Abgrenzen und Einverleiben, vom Adaptieren und (hilflosen) Kopieren.

 

Fr 27.09. Eröffnung 18 Uhr

Sa 28.09. 14-20 Uhr

So 29.09. 12-18 Uhr

 

 

tina-mamczur.com

19.08. / 19 Uhr / INFO- UND VERNETZUNGSVERANSTALTUNG ERNÄHRUNGSSOUVERÄNITÄT

Liebe Interessierte,

vielleicht habt ihr schon davon gehört. Vom 19.-25. September 2019 findet das Klimacamp und die Massenaktion _Free The Soil_ statt: https://freethesoil.org/de/startseite/ [1]. Das internationale Free The Soil – Bündnis setzt innerhalb der Klimagerechtigkeitsbewegung einen Fokus auf die Agrarindustrie. Yeah!

Damit hat die Nyéléni-Bewegung für Ernährungssouveränität (http://nyeleni.de/ [2]), die sich international dafür einsetzt, dass Menschen die Gestaltung ihres Lebensmittel- und Agrarsystems selbst in die Hand nehmen können, eine*n starke*n Partner*in im Kampf gegen die Agrarindustrie gefunden.

WAS HAT ALL DAS MIT DIR UND LEIPZIG ZU TUN?

(Eingeladen sind alle Menschen, die aktiv sind oder es werden wollen oder die sich einfach nur informieren möchten. Vorwissen ist nicht notwendig.)

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Di. 14. Mai /// Secret Magic Jam-Session

Die Zauberinnen und Zauberer des Magic Monday Leipzig treffen sich einmal im Jahr an einem geheimen Ort, um ihre Tricks auszutauschen. So auch in diesem Mai. Nach Sonnenuntergang kommen sie heraus und zeigen euch, was sie gelernt haben: Im Handstand & Moral. Eine kleine formlose Show, bei der ihr die aller aller neusten Experimente der Magie erleben dürft. Nicht nur das. Ihr könnt mitmachen. Kramt euren Zauberkasten heraus, schmökert in alten Hexenbüchern und testet eure magischen Talente! Eine Zauber-Jam-Session, bei der jede jeden hinter‘s Licht führt.

Start 20:30 Uhr
Eintritt frei

Stellungnahme

Liebe Freundinnen und Freunde,

Am 07.11.2018 hat Johannes Heinrichs im Rahmen einer Vortragsreihe des Studium Universale an der Universität Leipzig sein „ganzheitliches Demokratiemodell“ vorgestellt.

Im Nachgang fand im Handstand und Moral auf Anfrage eines in die Organisation des Vortrags involvierten Freundes/Bekannten eine Nachbesprechung mit Johannes Heinrichs statt.

Im Vorfeld haben wir es versäumt, ausreichend Recherchearbeit zu leisten.

In diversen Internetforen gibt es eine Reihe von Äusserungen Heinrichs einzusehen, die sich als sarrazin-affin, genderunfreundlich und nationalstaatenverherrlichend als solche darstellen, von denen sich das Handstand und Moral ausdrücklich distanzieren möchte: Wir stehen weiterhin für Vielfalt und linksemanzipatorischen Anspruch.

Wir verstehen das Handstand & Moral als einen offenen Veranstaltungsort. Das heißt u.a., dass wir Menschen ganz bewusst auf einer Vertrauensbasis die Nutzung des Raumes ermöglichen und auch nicht jede Veranstaltung bis ins kleinste Detail einem politischen Gesinnungstest unterziehen wollen. Und das soll auch weiterhin so bleiben. Ganz sicher nicht offen sind wir aber für diskriminierende oder rechtsoffene Äußerungen und Handlungen. Dabei ist der Vorfall mit Heinrichs uns eine Lehre, in Zukunft doch auch mal etwas genauer hinzuschauen, bevor wir Veranstaltungen einen Zusage geben.